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Boletopsis grisea 1024x768[1]

Nachdem aus aktuellem Anlass PilzberaterinBMG Sabine Wimmer über den Fichtenzapfenrübling und seine Doppelgänger referierte, startete am letzten Vereinsabend der Diavortrag des 1. Vorsitzenden Alfred Hussong (PilzsachverständigerBMG) über die Funga La Palmas.

Über 1500 unterschiedliche Arten wurden bisher auf La Palma dokumentiert, viele davon sind auf dem europäischen Festland gänzlich unbekannt. Vor allem der Nordosten der Insel ist im Spätherbst ein Pilzeldorado, zieht doch ständig feuchte Meeresluft die Hänge hinauf. Im Zentrum La Palmas finden sich Kiefernwälder, dort wächst Suillus bellinii [2], einer der Hauptspeisepilze der Einheimischen.

Nach einer ausführlichen Beschreibung der Vegetation La Palmas, welche durch Vulkanausbrüche und Waldbrände geprägt ist (einige Baumarten sind darauf eingestellt und können Waldbrände überleben), stellte Alfred Hussong eine Auswahl schöner oder besonderer Funde seiner Reise vor, welche er zusammen mit dem Ramaria-Spezialisten Josef Christan und Dr. Matthias Theiss (Tintling Nr. 100, Tasmanien-Spezial, die Pilze Tasmaniens) im Herbst 2016 unternommen hat,
wie z.B.
Fistulina hepatica, Leberreichling [3]
Otidea mirabilis, kein deutscher Name bekannt, gefunden Dr. Matthias Teiss, bestimmt A. Hussong [4]
Pluteus salicinus, Grauer Dachpilz [5]

Des Weiteren wurden auch einige Pilze der Gattung Ramaria (Korallenpilze) und Gomphus (Schweinsohren) entdeckt, welche noch auf Art zu bestimmen sind oder sich bisherigen Bestimmungsversuchen verweigert haben. Vllt. ja eine neue Art?

Ein besonderer Höhepunkt war sicherlich auch der Fund von Boletopsis grisea, Grauer Rußporling (s. oben, Bild [1]), da Hussong diesen Pilz zu Hause noch nicht gefunden hat.
Alle Fotos: A. Hussong

Suillus bellinii 1024x768[2]

Fistulina hepatica 1024x768[3]

Otidea mirabilis 1024x768[4]

Pluteus salicinus 1024x768[5]

 

 

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